Waldorfschulen verändern die Welt

1919 wurde die erste Waldorfschule in Stuttgart gegründet – 2019 wird „die Waldorfschule“ 100 Jahre jung!  Das Jubiläum nehmen wir zum Anlass, die Waldorfschule zeitgemäß weiterzuentwickeln und ihre globale Dimension stärker ins Bewusstsein zu rücken. Mit vielen Projekten auf allen Kontinenten. Seid gespannt und seid dabei: 100 Jahre sind erst der Anfang.

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Zu Anfang jedes Jahres ist es gute Tradition, dass der Ortsrat Moritzberg/Bockfeld engagierte Bürger aus dem Stadtteil, in dem sich unsere Waldorfschule befindet, zum Neujahrsempfang lädt. In diesem Jahr durfte die Waldorfschule die Veranstaltung ausrichten und den rund 150 Gästen am 17. Februar Raum für Begegnungen und Gespräche bieten. Der Höhepunkt: die Verleihung des Bürgerpreises "Moritz", den in diesem Jahr unser Gartenbau-Lehrer Klaus Heisig entgegennehmen durfte!

Mit ungefähr 15.000 Einwohnern umfasst der Bereich Moritzberg/Bockfeld quasi den gesamten "Westen" Hildesheims. Seit einigen Jahren gibt der Ortsrat den Bürgern unseres Statteils eine Stimme in der Politik und hat bereits vieles bewirkt, um die Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgern zu verbessern. Das Team um Ortsbürgermeister Erhard Paasch und Stellvertreter Matthias König nutzte auch in diesem Jahr den Neujahrsempfang, um die Vernetzung engagierter Menschen in unserem Stadtteil voranzutreiben.

Der Beginn der Veranstaltung wurde musikalisch von unserer 7. Klasse gestaltet, die ein Chorstück vortrug.

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Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, Landtagsabgeordneten Bernd Lynack und Bundestagsabgeordneten Bernd Westphal!

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Zur Begrüßung stellte Klaus Föppl, Klassenlehrer an unserer Schule, den Gästen das Konzept der Waldorfpädagogik vor. 

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Im Interview-Format brachte Rita Thönelt von Radio Tonkuhle OB Dr. Ingo Meyer und Ortsbürgermeister Erhard Paasch ins Gespräch. Ein wichtiges Thema für die nächsten Jahre wird die Bewerbung Hildesheims als Kulturhauptstadt Europas sein. Meyer stellte klar, dass diese vor allem eine Chance für die Menschen unserer Stadt bietet, in einen Austausch zu kommen und Ideen zu entwickeln. Allein diese Chance wird unsere Stadt voranbringen und viele Netzwerke knüpfen.

Im Austausch über die Frage, was gut und was weniger gut läuft in unserem Stadtteil waren sich beide einig, dass in den letzten Jahren schon vieles verbessert werden konnte; Paasch nutzte die Gelegenheit, die Verwaltung zu mahnen, früher auf den Ortsrat zuzugehen und leidige Themen wie Baustellen auf diesem Weg dichter an die Bürger heranzubringen. 

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Trotz aller Bemühungen von Erhard Paasch ist unser OB leider nicht auf den Moritzberg gezogen...

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Für den musikalischen Rahmen sorgte auch ein Ensemble aus Lehrern und Schülern.

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Der Höhepunkt jedes Neujahrsempfangs ist die Verleihung des "Moritz". Der Bürgerpreis wird jeweils einem engagierten Menschen verliehen, der sich in unserem Stadtteil verdient gemacht. Wir freuen uns, dass in diesem Jahr unser Gartenbau-Lehrer Klaus Heisig den Preis erhalten hat! In seiner Laudatio wies Klaus Föppl darauf hin, dass Heisigs Engagement um unseren Schulgarten nicht nur der Erde ein Stück Paradies zurückbringt, sondern auch über den Maimarkt und die jedes Jahr von vielen Moritzbergern genutzte Gelegenheit, Tomatensetzlinge aus dem Schulgarten zu erwerben, über unsere Grenzen hinaus wirkt. Viele Moritzberger kennen Heisig auch in seinem Engagement für die Arbeitsgemeinschaft der Hildesheimer Streuobstwiesen und haben sich schon von ihm in die Geheimnisse des Obstbaumschnittes einweihen lassen. Nicht zuletzt veredeln unsere Schüler im Gartenbauunterricht einen Apfelbaum und dürfen ihn am Ende ihrer Schulzeit mit nach Hause nehmen. Gabriele Borchers von der Moritzberger Sommerwerkstatt überreichte den Preis - der übrigens in diesem Jahr ausnahmsweise keinen Stein-, sondern einen Holzsockel bekommen hat.

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Paasch und Ortsratsmitglied Schellhammer bedanken sich bei Kathrin Pahl und Klaus Föppl für die Ausrichtung des Neujahrsempfangs. 

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Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde der Neujahrsempfang in der Turnhalle bei Waldorf-Limonade und Häppchen fortgesetzt und bot den Teilnehmern einen Raum für Begegnungen und Gespräche. 

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Unser Öffentlichkeits-Kreis gab einen Einblick in die Waldorfschule und beantwortete viele Fragen der Besucher. 

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Ein Dank geht auch an unsere Schulküche und die vielen Helfer, die für das Leibliche Wohl der Gäste gesorgt haben!

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Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung von der Gruppe Jelemo. 

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So gab es viele Gelegenheiten zur Begegnung...

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Jahresplaner 2018/19

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