Zeit und Raum

In der Waldorfschule stehen nicht nur die Lehrpläne, sondern vor allem die Kinder im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Wir lassen dem Kind Zeit und Raum sich zu entwickeln.

 

 

Paradeis/ Christgeburtspiel

Dienstag, 19. Dezember 2017 | 19:00 Uhr | Aula der Schule  Als iCal-Datei herunterladen

Die Weihnachtsspiele an der Freien Waldorfschule Hildesheim

In vielen Waldorfschulen werden die Oberuferer Weihnachtsspiele aufgeführt. Die Ursprünge dieser Spiele gehen auf das 16. Jahrhundert zurück. Sie stammen aus dem Örtchen Oberufer, das sich auf der Donauinsel Schütt befand, eine halbe Stunde von Bratislava/Pressburg entfernt.

Der inhaltliche Ursprung der Weihnachtsspiele

Das Paradeisspiel gibt Inhalte des alten Testamentes wieder. Aus dem ersten Buch Mose werden die Passagen dargestellt, die sich mit der Erschaffung des Menschen beschäftigen. Nach der Verführung durch die Schlange (Luzifer) und der Vertreibung aus dem Paradies wird am Ende des Paradeisspiels dargestellt, dass dem Menschen die Rückkehr ins Paradies durch die Menschwerdung Christi ermöglicht wird. Den Weg zur Erlösung und zum Wiedereintritt ins Paradies (das neue Jerusalem) muss der Mensch aber selber, aus eigener Hinwendung zu Gott gehen.

Das Christgeburtsspiel stellt die Geburt des Jesusknaben dar, wie sie am Anfang des Lukas-Evangeliums beschrieben ist. Das Erleben der Christgeburt wird zwischen zwei Extreme gestellt. Die abweisende Haltung der Wirte und die herzliche Anteilnahme, mit der die Hirten in ihrer Verschiedenartigkeit das Jesuskind begrüßen. In der humorvollen Herzhaftigkeit, mit der die Hirten dargestellt werden, wurden in den ursprünglichen Darstellungen der Spiele sicherlich Parallelen zum aktuellen Leben der Menschen geknüpft, die diese Spiele zu sehen bekamen. 

 

 

 

Jahresplaner 2017/18

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