Der Klassenlehrer

Der Klassenlehrer begleitet die Schüler durch 8 Schuljahre im Hauptunterricht. In dieser Zeit entsteht eine feste Bindung zwischen Lehrer und Schülern, die das gegenseitige Vertrauen fördert.

juergen-druecker Bei jeder Klasse fange ich wieder neu an

Mit 14 Jahren weiß Jürgen Drücker genau was er werden will: Lehrer. Und das, obwohl er keine guten Vorbilder gehabt hat. „Meine Lehrer waren durch ihre Kriegserlebnisse stark geprägt" sagt Jürgen Drücker und bedauert, dass er in seiner ganzen Schulzeit kein einziges Lied gesungen hat. Sein schönster Schultag war der letzte, kein guter Start für die eigene Lehrerkariere.

Dennoch hat Jürgen Drücker seine Berufung zum Beruf gemacht. Etwas, so scheint es, was nur wenigen Menschen vergönnt ist.

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britta-schwebel Mit den Schülern durch dick und dünn

Dass sie Klassenlehrerin an einer Waldorfschule werden wollte, wusste Britta Schwebel schon, als sie selbst noch in Braunschweig die 8. Klasse der dortigen Freien Waldorfschule besuchte. Da ein Blick über den Tellerrand ja bekanntlich nie schaden kann, absolvierte sie nach der Schule Praktika in mehreren astronomischen Forschungseinrichtungen und studierte im Anschluss Physik mit Schwerpunkt Astronomie in Aberystwyth/Wales sowie Gymnasiallehramt für die Fächer Englisch und Physik in Braunschweig, ohne dabei das Ziel der Klassenlehrerin aus den Augen zu verlieren.

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klaus-foeppl Im Unterricht fühle ich mich frei

Klaus Föppl ist einer der Lehrer des Gründungskollegiums der Freien Waldorfschule Hildesheim. Das heißt, dass er schon lange dabei ist. Genau gesagt seit 1983, als acht Lehrer anfingen, den ersten Waldorfunterricht in Hildesheim anzubieten.

1956 in Münster geboren, in Bayern aufgewachsen, wollte Klaus Föppl eigentlich Arzt werden. Doch dann besuchte er mit 24 Jahren einen medizinischen Vortrag in der Waldorfschule Reutlingen. „Schon als ich in das Gebäude kam, überkam mich ein starkes Gefühl, am richtigen Platz zu sein", schildert Klaus Föppl seine erste Begegnung mit der Waldorfpädagogik.

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Sabine-Dallmeier-Tiessen Naturwissenschaft ist nicht genug

Sabine Dallmeier-Tießen ist Naturwissenschaftlerin. Sie hat in den 70er Jahren Mathematik und Biologie auf Lehramt für Haupt-und Realschulen in Berlin studiert und dort auch das Referendariat absolviert. Allein die Naturwissenschaften waren der gebürtigen Dithmarscherin aber nicht genug: Schon während des Studiums besuchte sie Vorträge zur Reformpädagogik beim Forum Kreuzberg und suchte nach dem, was ihr bei ihren geradlinigen Studienfächern fehlte.

In der Anthroposophie wurde sie fündig. „Zunächst interessierte mich der künstlerische Ansatz in der Waldorfpädagogik, später auch das anthroposophische Menschenbild.", sagt die erfahrene Pädagogin, die schon seit 1986 an der Waldorfschule Hildesheim lehrt.

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Jahresplaner 2017/18

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