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Der Klassenlehrer

Der Klassenlehrer begleitet die Schüler durch 8 Schuljahre im Hauptunterricht. In dieser Zeit entsteht eine feste Bindung zwischen Lehrer und Schülern, die das gegenseitige Vertrauen fördert.

Als Lehrer lerne ich genau so wie die Schüler roland-gundling

„Ich empfinde einfach die Erziehung junger Menschen als eine äußerst sinnvolle Lebensbeschäftigung.", antwortet Herr Gundling, Klassenlehrer der vierten Klasse, auf die Frage, warum er Waldorflehrer geworden ist. Und mit verschmitztem Lächeln setzt er hinzu: „Mir wurde schon oft gesagt, dass ich gut erklären kann, das spüre ich aber selber auch, es macht mir einfach Freude."

Bevor Herr Gundling allerdings im Jahr 2009 als Klassenlehrer an die Freie Waldorfschule Hildesheim kam, arbeitete er in einem ganz anderen Bereich, nämlich der Forstwirtschaft. Geboren in Aalen in Baden-Württemberg, besuchte er als Kind die Freie Waldorfschule Tübingen und, ab dem 16. Lebensjahr, die Freie Waldorfschule Maschsee in Hannover.

Nach dem Abitur und einem Jahr bei der Bundeswehr – „die meisten haben ja verweigert, aber ich wollte nicht einfach so "mitschwimmen" - ging es zunächst nach Dresden zum Studium der Forstwirtschaft und im Anschluss daran nach Bayern ins Forstreferendariat. Danach arbeitete Herr Gundling einige Jahre selbstständig, „Baumpflege, Bäume fällen, solche Sachen", bis es ihn zur Waldorfpädagogik zog und er das dreijährige berufsbegleitende Seminar für Waldorflehrer in Hannover besuchte.

„Als dann die Stelle in Hildesheim ausgeschrieben wurde, habe ich mich sofort beworben, das hat einfach gepasst.", erzählt Herr Gundling. Mit Frau und zwei Kindern lebt er in Sehnde. Was ihm besonders wichtig ist als Waldorflehrer? „Dass man sich selber immer weiter entwickeln kann - und dass man genau so viel lernt wie die Schüler!"

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